Hier finden Sie die folgenden Artikel

● Das Programm 2017/18
Das neue Programm beginnt am 15. Oktober 2017 und endet am 18. März 2018. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Veranstaltungshalbjahr wieder ein für Sie interessantes Programm zusammenstellen konnten.

Die Kriterien zur Themenwahl

Matinee am 10. Dezember 2017

Politisches Gebet am 21.11.2017

Ein Rückblick zur Geschicht des TQT


Und wenn Sie Interesse an unserer Arbeit haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie Mitglied des TQT werden würden. Sie könnten so helfen, den Ideenreichtum und die Unabhängigkeit des Vereins zu fördern und zu sichern.



_______________nach oben_______________



Das Programm 2017/18

Datum Thema Referent/in
15.Oktober 2017 - Musste wegen Krankheit leider ausfallen Trumps nationalistischer Imperialismus: Abschottung, Deregulierung, soziale Spaltung Prof. Dr. Rudolf Hickel, Bremen
12. November 2017 Künstliche Intelligenz (KI) - sind wir die Dummen? Dagmar Bödicker, München
10. Dezember 2017 Leere Kirche ohne Kunst – als Architektur des Fragens Prof. Dr. Friedhelm Mennekes, SJ, Frankfurt
14. Januar 2018 Deutsche Waffenexporte –eine friedenspolitische Bankrotterklärung Gertrud Casel, Bonn
18. Februar 2018 Nachhaltige EntwicklungEthisches Prinzip und politische Strategie Dr. Albert Statz, Berlin
18. März 2018 Der Islam gehört zu Deutschland Lamya Kaddor, Duisburg


Kriterien zur Themenwahl

Bei der Themenwahl folgt das TQT bezüglich der Inhalte grundsätzlich den Bereichen:
● Glaube / Religion / Philosophie,
● Kunst,
● Gesellschaft (Politik, Frieden, Ökologie u.s.w.),
● Technik,

und für allen Themen gilt:
● die Betrachtung ethischer und christlicher Grundsätze

Wir vom TQT freuen uns, wenn Sie die eine oder andere Matinee interessiert und hoffen auf ein Wiedersehen zum Programm 2017/18.

Wie in den vergangenen Jahren erhalten Sie - falls Sie sich für den TQT-Service entschieden haben - etwa eine Woche vor jeder Veranstaltung eine E-Mail mit der Ankündigung und einer Kurzinformation.



_______________nach oben_______________



Matinee am 10. Dezemberr 2017

Der Veranstaltungsort: Palais Walderdorff, Trier, Domfreihof 1b
(Anfahrtsweg HIER)


Der folgende Text ist dem Programm-Faltblatt des TQT entnommen.


Prof. Dr. Friedhelm Mennekes, SJ, Frankfurt

Leere Kirche ohne Kunst –
als Architektur des Fragens

The White Mass (1995) von J.L. Byars
als Prinzip spiritueller Erneuerung

Prof. em. Dr. Friedhelm Mennekes, Jesuit, Theologe, Soziologe, war Professor für Praktische Theologie und Religionssoziologie an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt/M. Er hat sich seit den 80er Jahren mit moderner Kunst einen internationalen Ruf erworben. 1989 gründete er die Kunst-Station Sankt Peter in Köln. Seit 2008 lehrt er im Winter als Gast am Kunsthistorischen Institut der Uni Bonn und im Sommer an der ETH Zürich Architektur.

Mennekes ist ein Grenzgänger zwischen Kirche und Kunst. Häufig gab es Konflikte wegen der von ihm initiierten Ausstellungen. Unbeirrt suchte er den Dialog zwischen moderner Kunst und Religion. Zweifel sind im Glauben immanent. Der Zweifel spielt auf der Kanzel wie im Alltag der meisten Gläubigen eine untergeordnete Rolle. Umso mehr und umso systematisierter ist er in der Kunst zu Hause. Hier geht er bis in die Mitte, bis an den Zweifel an sich selbst, den Zweifel an der Kunst.

Was moderne Kunst für Religion und Glaube bedeuten kann, möchte der Referent an einem Beispiel aufzeigen: Ohne Zweifel war die radikalste Überkreuzung von autonomer Kunst und Glaube die Installation The White Mass des US-Künstlers James Lee Byars (1932-1997). Sie suchte ohne Umschweife das spirituelle Leben der Gläubigen. Byars setzte The White Mass mitten in den liturgischen Raum und konfrontierte die sakrale Handlung mit geometrischen Formen der Frage nach dem Raum, nach dem Denken, nach der Hingabe und nach dem Tod. Die Kirche war entleert, alle Kunst in Fenstern und Bildern mit Tüchern verhüllt. Die Installation allein ist vom gleißenden Licht einer 2000-Watt-Lampe wie von innen strahlend erleuchtet; die weiß gekleideten Liturgen wie von außen.



_______________nach oben_______________



Politisches Gebet am 21.11.2017, 19 Uhr

Veranstaltungsort:
Caspar-Olevian-SaalTrier, Willy-Brandt-Platz


Thema:
Klimawandel – auch unser Wandel?
Wetterkatastrophen weltweit weisen deutlich auf einen bereits begonnenen Klimawandel hin.

Streng wissenschaftlich konnte zwar noch nicht zweifelsfrei bewiesen werden, dass am Klimawandel der Mensch beteiligt ist. Doch wir ahnen, dass wir durch den maßlosen Umgang mit der Natur und den Mitgeschöpfen am Klimawandel und seinen Folgen beteiligt sind.

Muss nicht diese Einsicht auch zu einem Wandel in uns, in unserem Handeln führen?

In Kooperation mit der
Evangelischen Kirchengemeinde, Trier,Katholischen Studierenden Jugend (KSJ),
und mit Pax Christi, Trier



_______________nach oben_______________



Ein Blick zurück

16 Jahre TQT und 10 Jahre TQT e.V.

Die Planungen des Halbjahresprogramms 2017/18 sind abgeschlossen und wir denken zurück an die Vergangenheit des TQT:

Im Jahr 2000 hatte der Religionslehrer und Priester Hermann Münzel die Idee, eine "Arbeitsgemeinschaft Theologisches Quartett" zu gründen. Dazu schrieb er am 17.07.2000 insgesamt 18 Menschen an mit der Bitte, in dieser Arbeitsgemeinschaft mitzuwirken. Vier der acht heutigen Vorstandsmitglieder sind seit der ersten Stunde dabei.

Im Jahr 2000 fand die erste Matinee mit dem französischen Bischof von Partenia,
Jacques Gaillot nach dem Muster eines Quartetts statt: Nach dem Vortrag diskutieren zunächst die Referentin/der Referent und drei weitere "Fachleute" an einem Podium über das Thema. Anschließend werden die Zuhörerinnen und Zuhörer in das Gespräch einbezogen.

Als im Jahr 2006 der Gründer Hermann Münzel starb, führten die Freunde das TQT weiter und gründeten den Verein "Theologisches Quartett Trier e.V.", der nun schon seit über 10 Jahren gut besuchte Matineen anbietet.

Wegen der starken Beteiligung der Zuhörerinnen und Zuhörer an den Diskussionen wurde inzwischen auf die vorangestellte Podiumsdiskussion verzichtet.

Das TQT besteht seit seiner Gründung nun 16 Jahre und als Verein schon 10 Jahre. In dieser Zeit wurden jedes Jahr sechs oder sieben Matineen organisiert, insgesamt 90 Matineen. Das Archiv weist alle Matineen seit 23. 09. 2001 nach, und seit November 2006 werden im Archiv auch die Vortragskurzfassungen oder auch Manuskripte aufbewahrt, die Sie dort nachlesen können..



_______________nach oben_______________